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Meinungen unserer Mitglieder


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WilliWilli (geb. 1988, Angestellter)

Selbstverteidigung, die den "Gegner" im möglichst hohem Bogen durch die Luft schleudert und einen selbst extrem elegant aussehen lässt. Das wäre doch sicherlich ein "Sport" um meine Kondition abermals richtig zu stärken, nachdem ich Judo vor langer Zeit aufgab. Das will ich doch mal ausprobieren! Zack, Bruch... Ach, es geht garnicht darum zu gewinnen oder zu verlieren?! Oho, die schauen hier irgendwie immer so freundlich, wenn sie "kämpfen" und wieso brauche ich kaum Muskelkraft, wenn der Angreifer aus dem Gleichgewicht kommt? Nachdem ich für mich erkannt habe, dass ich die Aggresivität in einem Kampf oder auch in einer Unterhaltung, eher abbauen möchte anstatt sie weiter mit harten "Schlägen" weiter zu schüren ergab die Kampfkunst Aikido plötzlich einen Sinn für mich. Jede Technik, die Micha vorführt, besitzt eine gewisse "Ich bin nicht böse auf Dich - lass uns gemeinsam nach einer Lösung suchen die Aggression abzubauen" - Stimmung und ist stets erstaunlicherweise dennoch effektiv. Fällt uns Schülern doch einmal eine Lücke auf, wird sich sofort ernsthaft darum gekümmert. Wie bereits erwähnt ist der Umgang zwischen den Mitgliedern stets freundlich und wohltuend. Ich fühle mich hier sehr wohl mit Micha als Lehrer, da er, egal in welcher Verfassung, Alter oder Laune ich selber stecke, immer respektvoll ist. Diese Art von Philosophie kann wahrlich nicht beredet, sondern nur praktiziert werden.

Meinungen unserer Gäste sind im Gästebuch zu lesen.

AlexAlex (geb. 1975, Chemiker)

Bevor ich meinen Weg zum Aikido und zu unserem Dojo fand, hatte ich früher eine Zeit lang Jiu Jitsu und Karate betrieben. Ich tat dies in dem Glauben, man müsse auf einen körperlichen Angriff der gleichen Aggressivität antworten, um sich zu verteidigen. Später erst sollte ich eine Idee davon bekommen, dass es eine Kampfkunst gibt, deren Wesen sich nicht primär an Begriffen wie „Angriff“ und „Verteidigung“ orientiert und deren Inhalte weit über rein körperliche Aspekte hinausgehen. Meine Neugierde auf Aikido wurde einst auf einem Lehrgang geweckt, auf dem es demonstriert und geübt wurde. Beim Anblick der harmonischen Bewegungen, in denen die Partner scheinbar verschmolzen, konnte ich kaum glauben, dass dieser sanften wenngleich deutlichen Antwort eine Attacke vorausgegangen war, deren Angriffsenergie nun auf diese Weise kompensiert wurde.
Als ich mich Jahre später auf die Suche nach einem Aikido-Dojo machte, stieß ich auf unseren Verein und war sogleich begeistert. Sehr bald erfuhr ich, dass Aikido viel mehr ist als ein bloßes Perfektionieren von Abwehrechniken. Vielmehr ist es eine Geisteshaltung, die außerhalb des Dojos, im Alltäglichen, gelebt werden kann und die einem die Möglichkeit gibt, die eigene Persönlichkeit als etwas Seinswertes weiter zu entwickeln. Im Training - wie auch im Leben - findet dieser Prozess nie nur mit sich selbst, sondern immer in Wechselwirkung mit anderen statt. Dieses Interagieren, dieses Aufeinandereingehen vollzieht sich im Aikido im Sinne einer körperlichen Kommunikation mit dem jeweiligen Partner. Die schlichte Einfachheit des Dojos, die praktizierte - in den japanischen Kampfkünsten übliche - Etikette sowie das klare Konzept des modernen Aikido, bilden ideale Rahmenbedingungen, sich auf diese Weise mit sich selbst und seinen Mitmenschen auseinanderzusetzen.
Diesen Weg zu gehen bedarf es einer kompetenten und klaren Führung. Micha besitzt als Trainer unseres Dojos dabei die Fähigkeit, jeden Schüler und jede Schülerin ganz individuell den eigenen Möglichkeiten entsprechend anzuleiten und zu fördern. Hier liegt der Schwerpunkt nicht auf sturem Auswendiglernen von Techniken, sondern vielmehr auf dem Erspüren und Erfahren von sich selbst, des Partners und der Situation, in der sich beide begegnen. Es gelingt ihm stets, die Prinzipien des Aikido sehr anschaulich und nachvollziebar zu vermitteln. Auch der Spaß kommt dabei nicht zu kurz, und in jedem Training herrscht eine angenehm heitere Atmosphäre.
Die herzliche und offene Art, die Micha vorlebt, zeigt sich ebenso im Umgang der Mitglieder unseres Dojos untereinander, auch außerhalb des Trainings.

JohannesJohannes (geb. 1985, Student)

Als ich zum Aikido kam, interessierte ich mich schon eine geraume Zeit für verschiedene Kampfkünste ohne eine Entscheidung darüber treffen zu können, welche Aspekte für mich wichtig sind und welchen Weg ich einschlagen möchte. Am Aikido hat mich schließlich zum einen die gelebte Tradition, zum anderen das Konzept fasziniert, in den Angriff einzutreten und die Angriffsenergie kontrolliert zum Abschluss der eigenen Technik zu nutzen. Die Bewegungen werden dabei auf das Nötigste reduziert, unnötige Spannungen und Blockaden allmählich abgebaut. Der Einstieg in den laufenden Trainingsbetrieb wurde mir durch den Umstand erleichtert, dass die Trainingseinheiten so aufgebaut sind, dass jeder unabhängig vom eigenen Fortschritt partizipieren kann. Die Atmosphäre auf der Matte ist dabei stets herzlich, familiär und rücksichtsvoll, da Sieg oder Niederlage keine Rolle im Aikido spielen und ein Miteinander das „Gegeneinander“, wie man es häufig in kompetitiven Kampfkünsten findet, ablöst. Auch außerhalb der Matte besteht so ein reges Vereinsleben, welches von gemeinsamen Feiern bis hin zur Planung besonderer Events reicht.

MartinMartin (geb. 1984, Student)

Ich übe seit über 15 Jahren, mit kürzeren und längeren Pausen, verschiedene japanische Kampfsportarten aus. Angefangen habe ich mit dem Karate und bin später zum Judo gewechselt. Nun mag jeder seine eigene Philosophie haben, was er vom Kampfsport erwartet. Für die einen mag es die körperliche Fitness sein, für die anderen das sich mit anderen Messen und wieder andere dürfte die philosophischen Aspekte faszinieren. Für mich jedenfalls stellte sich irgendwann immer mehr das Bedürfnis in den Vordergrund den Sport nicht nur mechanisch, sondern mit Geist und im Geiste zu betreiben. Jeder, der sich schon einmal in wettkampforientierten Sportarten probiert hat weiß, dass sich dieser Anspruch dort eher dem körperlichen untergeordnet wird. Deshalb bin ich auf der Suche nach einer neuen Kampfsportart auf Aikido und somit auf Michaels Dojo gestoßen. Aikido an sich, eine Kampfkunst, welche keine Angriffe kennt, habe ich erlebt, ist bestens geeignet, sich neben dem körperlichen Training auch dem Mentalen zu widmen und Michael ist ein Trainer, der einen zu beidem hervorragend anleiten kann, jeden in seinem eigenen Tempo und in individueller Intensität. Immer wieder fasziniert Michael einen, wenn er demonstriert, dass ein Konflikt zu lösen nichts mit dem Gegner, sondern nur mit sich selbst zu tun hat. Ich glaube, dass wir alle in seinem Dojo das auch lernen ist sein höchstes Ziel und er ist wirklich unermüdlich uns auf dem Weg dahin anzuleiten. Auch wenn ich erst seit knapp einem Jahr dabei bin, habe ich schon viel mitgenommen, was ich vorher nicht unbedingt erwartet hätte. Es ist aber nicht nur das Dojo und es ist nicht nur Michael, der das Training besonders macht, sondern vor allem auch all die anderen Mitglieder, die trotz unterschiedlicher Ansprüche an das Training, trotz unterschiedlicher Erfahrungen, das Training immer wieder zu einer Bereicherung machen.

AnitaAnita (geb. 1960, selbständig)

Aikido? Ein Weg!

Ich habe Ende 1985 beim Hochschulsport in Mainz zum ersten Mal auf der Matte gestanden. An verschiedenen Orten (v.a. in Mainz, St. Mandrier, Wiesbaden, Karlsruhe, Potsdam, Hiddensee und Leipzig) habe ich, unterbrochen durch kurze und auch lange Aikido-Pausen, unterschiedliche Stile in diversen Vereinen und Verbänden kennengelernt. Zusammenfassen würde ich meine Erfahrungen so: Aikido ist zunächst das Üben einer (besonderen) Kampfkunst. Es ist vielschichtig und verändert sich wie die Menschen, die es betreiben. Welche Dimensionen ich erfahre – körperliche, soziale, intellektuelle, spirituelle – liegt allein in mir selbst. In allen Dimensionen übe ich meine Achtsamkeit und entwickle so mein Selbst. Man muss mit sich geduldig sein. Ob ich am Anfang stehe und viel an Techniken feile oder fortgeschritten und auf der Suche nach dem „Ki“ bin, ist egal. Wichtig ist nur, überhaupt auf dem Weg zu sein. Jeder sollte einen Ort suchen, an dem der Spaß an der Bewegung und die freundschaftliche Begegnung mit anderen über Phasen hinweghilft, in denen man das Gefühl hat, stillzustehen. Die Prinzipien des Aikido zu erfassen, braucht Zeit. Das Dojo von Michael Kluck ist hierfür bestens geeignet.

LauraLaura (geb. 1980, Tierärztin)

Die japanischen Kampfsportarten haben mich immer fasziniert. Nachdem die Arbeit mich aus der Schweiz nach Leipzig geführt hat und ich endlich Zeit für mich gefunden habe, habe ich mich mit der Suche nach der passenden Kampfsport beschäftigt. Schlechte Erfahrungen in anderen Sportarten hatten mir die Freude an Wettkämpfen genommen, so waren Karate und andere verwandte Kampfsportarten für mich ausgeschlossen. Doch gab es eine Kampfkunst in meiner Liste, in der Gewalt keinen Platz hat und trotzdem sehr effektiv ist, und diese ist Aikido. Auf Michaels Dojo bin ich durch eine Internetsuche gestoßen, und ich habe mich sofort zum nächstmöglichen Einsteigerlehrgang angemeldet. Michael konnte mich mit seiner Freude und Ehrlichkeit überzeugen, und ich übe regelmäßig schon seit Mitte 2009 bei ihm. Ich habe in den anderen Dojomitglieder wunderbare Leute gefunden und das Training macht richtig Spaß. Michael kann die Techniken sehr gut vermitteln, und das Training ist so abwechslungsreich, dass es mir nie langweilig wird. Besonders gern habe ich das Waffentraining. Wegen meiner Arbeit muss ich ab und zu auf die Trainingsstunden am Abend verzichten, aber ich kann hier auch vormittags üben, was meine Rettung ist, weil ich mittlerweile keine Woche ohne mindestens einmal Aikidotraining überleben kann!

TommyTommy (geb. 1983, Student)

Aikido ist für mich weder eine körperliche Auslastung im Alltag, noch eine Sportart, die man als "Hobby" begreift. Ich habe schon seit Längerem mit dem Gedanken gespielt, Aikido zu praktizieren, konnte in Leipzig aber kein für mich in Frage kommendes Dojo finden. Als ich dann auf Michaels Dojo durch eine Freundin aufmerksam gemacht wurde, fasste ich sogleich den Entschluss, ein Probetraining zu durchlaufen. Und ich bin froh über diese Entscheidung! Man trainiert Aikido nicht mal so ein Jahr und kann dann behaupten, diese Kampfkunst zu beherrschen, sondern übt eigentlich ein Leben lang. Man trainiert auch nicht nur seinen Körper bei dieser Kunst, sondern auch den Geist, seinen Habitus und sogar die Einstellung zu so ziemlich allen Alltagssituationen. Ich fühle mich bei Michael gut angenommen und aufgehoben und das Training ist sehr bereichernd für mich. Michael geht individuell auf uns Schüler ein und erklärt die Techniken und deren praktische Anwendung stets klar, gut verständlich und oft auch humorvoll, sodass eigentlich nie lange Weile im Dojo aufkommen kann.

WielandWieland (geb. 1958, selbständig)

Die guten Vorsätze, mich endlich wieder sportlich zu betätigen, führten mich nach einigen Umwegen zum Aikido. Ich suchte eine Betätigung in der Gruppe, eine gewisse Affinität zu Kampfsport war durch Judo und Taekwondo schon vorhanden, auch wenn der Judogi schon längst nicht mehr passte.
Es dauerte einige Zeit, bis ich erkannte, dass die Kleidung die vielleicht größte Gemeinsamkeit mit anderen fernöstlichen Kampfsportarten war. Alte Fertigkeiten und Reflexe musste ich erst mühsam verlernen.
Angenehm sind die eleganten Bewegungsabläufe im Aikido. Es zählt nicht brutale Kraft oder Kondition, sondern technische Perfektion. Dabei gilt es, jeden Griff, jede Abwehr immer wieder neu zu üben, mit anderen Partnern, in anderen Kombinationen. Es dauerte einige Zeit, bis ich hinter der Vielfalt der Techniken ein System erkennen konnte.
Aus meiner Sicht zahlt es sich aus, sich für die ersten Schritte im Aikido Zeit zu nehmen. Hilfreich ist dabei ein regelmäßiges, systematisches Training wie in unserem Verein. Hier werden alle Übungen einer Trainingsstunde jeweils einem bestimmten Thema untergeordnet. Die einzelnen Phasen und mögliche Fehler werden von einem erfahrenen und geduldigen Lehrer ausführlich demonstriert und erläutert.
Ein weiterer Vorteil ist das breite Angebot an Übungszeiten – wer will und kann, kann 3 oder mehr Male pro Woche auf der Matte stehen, abends oder tagsüber. Auch wer wie ich nicht gerade regelmäßige Arbeitszeiten hat – ich arbeite als Dolmetscher – findet damit noch genügend Gelegenheit, regelmäßig Aikido zu betreiben.

UdoUdo (geb. 1965, Kaufmann)

Vor einiger Zeit habe ich mich auf die Suche nach einem Ausgleich für meine vorwiegend sitzende Tätigkeit begeben. Die Sportart sollte Körper und Geist gleichermaßen schulen und in einer Gruppe ausgeführt werden können. So bin ich zum Aikido gekommen und habe dabei festgestellt, dass ich mich auf einem sehr langen Weg aufgemacht habe und das Ende der Strecke nie erreichen werde. Aus eigener Erfahrung gilt hier das Motto: Der Weg ist das Ziel! Deshalb ist es aus meiner Sicht sehr wichtig, dass man bei diesem Weg von einem umsichtigen Lehrer begleitet wird und zwischen den Schülern ein vertrauensvolles Verhältnis mit gegenseitiger Achtung besteht. Das Training in unserem Verein ist stets von einem roten Faden durchzogen, da die Übungen einer Einheit aufeinander aufbauen. Die Bewegungsabläufe werden aus verschiedenen Positionen gezeigt und erläutert. So werden sie für jeden transparent und nachvollziehbar.

ChristophChristoph (geb. 1982, Student)
Ich habe mit Aikido 2003 in Darmstadt angefangen. Dort gibt es eine aktive Hochschulgruppe die ein Ableger des Dojos von Anita Köhler ist. Dann habe ich nach dem Umzug nach Leipzig etwa ein halbes Jahr bei Phillipe Orban trainiert, dann die Aikido Hochschulgruppe in Leipzig ausprobiert und bin jetzt bei Michael Kluck.

Bevor ich mit dem Aikido angefangen habe, habe ich in etwa ein Jahr lang Tai Chi ausprobiert. Das was mir am Tai Chi gefallen hat, nämlich ein Bewusstsein für die eigenen Bewegungen zu schaffen, findet man auch im Aikido wieder. Beim Tai Chi gab es keine Arbeit mit dem Partner. Aber gerade diese Arbeit macht das Aikido aus. Der Partner beeinflusst das eigene Auftreten, die eigene Bewegung und das eigene Lernen. Dabei wird man oft auf harte Proben gestellt, weil man sich fragt wieso bei einem Partner etwas funktioniert was beim anderen nicht funktioniert. Außerdem ist es immer wieder erstaunlich wie effektiv die meisten Techniken sind, selbst wenn sie von relativen unerfahrenen Aikidokas ausgeführt werden.
Auch das Schwerttraining gibt einem viel mit auf dem Weg zum Verständins des Aikidos. Für den Anfänger bringt es vor allem eine gewisse Lockerheit in den Schultern und in den Armen und man bekommt ein Gefühl für die schneidenden Bewegungen die man auch beim waffenlosen Training braucht.

Schön ist es die eigenen Fortschritte beim Aikido zu verfolgen. Das fängt beim Rollen an und geht dann in jeder einzelnen Technik weiter. Jedem sollte klar sein das sich dies alles nicht innerhalb kurzer Zeit erreichen lässt, sondern ein oft jahrelanger Weg ist den es aber wert ist zu gehen.

Britt

Siv-Britt(geb. 1991, Schülerin)

Anfang dieses Jahres habe ich Aikido für mich entdeckt. Ich war auf der Suche nach einer Kampfsportart aus Japan und bin dann im Internet darauf gestoßen. Ich habe mir das Ganze daraufhin mal in einem Volkshochschulkurs angeschaut und für gut befunden.
Nach dem Kurs habe ich aus Kostengründen das Dojo gewechselt. Und ich muss sagen, dass es mir hier besser gefällt, weil die Atmosphäre und auch der Umgangston lockerer sind.
Jetzt ist Aikido für mich immer ein schöner Wochenabschluss, bei dem ich ein bisschen den Stress abbauen kann, der sich in der Woche angestaut hat.

NadineNadine (geb. 1984, Physiotherapeutin)

Ich bin erst seit Oktober 2007 mit im Verein. Das ist noch keine lange Zeit, erst recht nicht für Budo. Doch Aikido hat mich von Anfang an gefangen und fasziniert. Viele Aspekte machen es wahnsinnig attraktiv für mich weil es weit über eine bloße Körperschule hinausgeht. Im Training vergißt man die Zeit weil man bei den meist komplexen Bewegungsabläufen mit voller Konzentration dabei ist, dann beim Üben ausprobiert und spürt. Die Atmosphäre im Dojo ist sehr angenehm und entspannt: Lärm, Hektik, Stress, Missmut ...etc. bleiben draussen und wir nehmen aus dem Training immer ein Stück dieser Atmosphäre mit auf die Straße. Man könnte meinen zwei Stunden Training seien ganz schön lang, ist es aber nicht! Das Beste ist, dass man sich nach dem Training frischer und vitaler fühlt als zuvor (dann kann man noch locker für die Klausur am nächsten Tag lernen). Ich habe in meiner Ausbildung als Physiotherapeutin den Menschen schon gut als "Bewegungssystem" kennengelernt, durch Üben des Aikido wird mir bewusst, was es bedeutet den Körper durch den Geist zu benutzen und ein Gefühl zu verbreiten. Aikido ist für mich kein Sport den ich betreibe um zu schwitzen, dann nach hause zu gehen, abzuschalten und froh zu sein was für das schlechte Gewissen getan zu haben. Es ist viel mehr!

Jörg-MichaelJörg-Michael (geb. 1964, Hochschulprofessor)

Ich war auf der Suche nach einem sportlichen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit, die ich vorwiegend sitzend ausübte, einem Sport, der mich geschmeidiger und lockerer für meinen Beruf machen sollte. Gefunden habe ich Aikido , was kein Sport im Sinne dessen ist, was wir im Abendland darunter verstehen, und wovon ich vorher noch nie etwas gehört hatte, das war im Herbst 1992. Nach einigen Umzügen und längeren Trainingspausen bin ich nun in Leipzig gelandet, im „Dojo“ von Michael Kluck. Sein Training gefiel mir auf Anhieb so gut, dass  ich sogleich beschloss, mein Training  wieder aufzunehmen. Micha hat sein Training gut strukturiert und man merkt ihm an, dass er mit Freude unterrichtet, ein Aikido das mir wirklich Spaß macht und mir das Gefühl gibt mich weiter zu entwickeln. Die Gruppe ist sehr nett  und ich fühle mich hier willkommen, nun ist es Herbst 2007.

DeliaDelia (geb. 1982, Studentin)

Zum Aikido kam ich, als ich vor etwa einem halben Jahr nach Leipzig gezogen bin und nach einem guten Ersatz für die Kampfsportart suchte, die ich davor betrieben hatte. Am Aikido gefällt mir besonders, dass es viel mit Hebeln arbeitet und dadurch Gewalt vermeidet. Unsere Gruppe ist von einer überschaubaren Größe, sodass ein freundschaftliches Verhältnis besteht, was mir persönlich sehr gut gefällt. Im Training kann dadurch außerdem jede Frage beantwortet und Unklarheiten sofort beseitigt werden.

 

 

MirkoMirko (geb.1970, Projektmanager)

Wegen mangelnder Bewegung am Arbeitsplatz begab ich mich Ende 2006 auf die Suche nach einem entsprechenden Ausgleich. Gesucht habe ich nach Bewegung, Schulung der Koordination und Erhöhung der Beweglichkeit, gefunden habe ich Aikido. Das es sich dabei um eine Kampfkunst handelte, stand für mich anfangs gar nicht so im Vordergrund. Hier fand ich dann auch den entsprechenden Rahmen und bin nun seit Februar 2007 regelmäßig dabei. Hervorheben möchte ich hier als erstes die perfekte Infrastruktur, insbesondere die Trainingshalle. Zudem erleichterte mir ein fabelhaftes Team den Einstieg in das Aikido. Jeder kann, egal wie fortgeschritten er ist, seine Fähigkeiten in der Interaktion mit anderen entwickeln. Und diese Kampfkunst kommt völlig ohne Aggressivität aus, zumindest habe ich bisher noch keine spüren können. Ich fühlte mich von Anfang an willkommen und die stetig steigende Zahl von Trainierenden zeigt, das es nicht nur mir so ging. In der Hauptsache ist dies natürlich auch ein großer Verdienst von Michael Kluck, der viel Arbeit und Enthusiasmus in seinen Dojo investiert. Das Training selbst findet dabei in einer lockeren aber trotzdem ernsthaften Atmosphäre statt. Mittlerweile ist das Aikido hier für mich zu einem festen Bestandteil geworden und wird dies sicher auch noch über einen größeren Zeitraum bleiben.

 

RalphRalph ( geb. 1969, selbständig)

Aikido mit Klarheit, Präzision und Energie
Nach 5 Jahren Judo (als Kind) und 7 Jahren Karate bin ich 1999 in Dresden zum Aikido gekommen. Diverse Umzüge machten leider immer wieder Pausen in der Praxis notwendig, gaben mir aber auch die Möglichkeit, verschiedene Lehrer und Vereine kennen zu lernen. Nachdem ich Micha schon vor ein paar Jahren einmal begegnet bin und merkte, dass ich in seinem Training für mich selbst sehr gut weitergekommen bin war mir klar, dass dies genau die Art Aikido ist, die ich gern betreiben will. Alle Bewegungen sind klar, einfach, schnörkellos und haben ihren Sinn. Es ist nicht dieses "Das ist so weil mein Meister das gesagt hat...", sondern die Techniken werden in ihrem Wesen durchdrungen und somit folgt jede Bewegung einer nachvollziehbaren Logik. Dabei ist es immer wieder wohltuend zu sehen, dass auch Lehrer lernen und sich weiterentwickeln. Ganz wichtig ist mir, dass Ki-Aspekte von Anfang an eine zentrale Rolle spielen. Das betrifft sowohl die Ernsthaftigkeit des Angriffs (ohne die nun mal keine Arbeit möglich ist), das innere und äußere Gelöstsein des Nages, wie auch die Herzlichkeit im Umgang miteinander. Zudem ist das Training sehr klar strukturiert, so dass auch Anfänger schnell Fortschritte sehen können. Insgesamt ein Aikido, das einfach Spaß macht und an dem man sich gut entwickeln kann.

DieterDieter (geb. 1965, Bereichsleiter)

Als ich vor einigen Monaten mit Aikido begann, hatte ich nur eine ungenaue Vorstellung vom Aikido. Der Einstieg erfolgte nicht so sehr vor dem Hintergrund der "Selbstverteidigungsaspektes", sondern war das Ergebnis einer Suche nach einer Sportart, die meinen bisherigen Aktivitäten abrunden sollte. Ich trainiere relativ viel aerob und anaerob, wollte daher etwas für die Koordination und Beweglichkeit tun. In diesem Zusammenhang habe ich verschiedene Disziplinen und Sportarten geprüft. Aikido schien mir nicht nur eine elegante und effiziente Sportart, sondern überzeugte auch durch die ihr zugrunde liegende Philosophie. Man stelle sich vor, eine "Kampfsportart" bzw. Kunst der Selbstverteidigung, die nicht auf das Verletzen eines Gegners abzielt, sondern das Gleichgewicht und die Harmonie wiederherstellen soll. Vor allem dieser Ansatz überzeugte mich, mit Aikido zu beginnen.
Heute, nach einigen Monaten des Trainings bereue ich diesen Schritt nicht, auch wenn ich mehr und mehr erkenne, dass noch ein sehr langer Weg vor mir liegt. Dies gilt umso mehr, da im Aikido jeder seinen Weg finden muß, sowohl was die Annährung an die Techniken angeht, als auch die für Aikido notwendige Gelassenheit zu erreichen. Schön sind die Momente, wenn selbst ein Anfänger wie ich erlebt, wie beides zusammen kommt und harmoniert.
An dieser Stelle schließt sich wohl der Kreis. Egal welche Vorstellung man vom Aikido hat bzw. was man über Aikido gelesen oder gesehen hat, man muss es einfach selber ausprobieren.

LarsLars (geb. 1980, Student)

Ich studiere seit einigen Jahren an der Uni Leipzig und habe nach einiger Zeit des Studiums nach einem sportlichen Ausgleich, fernab von Fussball und Co, gesucht. Meine Wahl fiel auf eine etwas andere Kampfsportart: das Aikido. Nachdem ich Anfang 2006 in einem anderen Aikido-Verein begann, dort aber recht schnell die Motivation verlor, landete ich nach viermonatiger Pause hier. Nach einem Probetraining war für mich die Entscheidung gefallen, dass dies genau der richtige Verein für mich ist. Jede Trainingseinheit ist in sich schlüssig und jede Übung baut auf die vorangegangene auf, was es gerade für Anfänger oder nach einer längeren Pause, so wie dies bei mir der Fall war, erleichtert, in das Aikidotraining einzusteigen und die Technikausführung recht schnell zu begreifen, so dass man schon nach recht kurzer Zeit an Hand dieser immer wieder kehrenden Techniken intensiv an den Prinzipien des Aikido, welche über eine bloße Technikausführung hinausgehen, intensiv arbeiten kann. Weiterhin empfinde ich es als positiv, dass jeder in dieser Aikidogruppe, egal ob eine Woche oder mehrere Jahre dabei, einen weißen Gürtel trägt. Es geht primär darum, Aikido in seiner Gesamtheit zu begreifen und nicht darum, bestimmte Techniken mehr oder weniger gut vorzuführen, nur damit man einen Gürtel erhält. Auch der freundliche Umgang im Verein und ein Vereinsleben, welches über das bloße Training hinausgehen, gefiel mir von Anfang an sehr gut.